Ein ungewöhnlicher Vorstoß der Trump-Administration sorgt in Frankreich für Irritation – und stellt transatlantische Wirtschaftsbeziehungen auf eine neue Probe. US-Regierung setzt auf Druck: Französische Firmen sollen Diversitätsprogramme offenlegen Die US-Botschaft in Paris hat kürzlich einen offiziellen Fragebogen an zahlreiche französische Unternehmen verschickt – mit einer klaren Botschaft: Wer Geschäfte in den USA macht, muss nachweisen, dass er keine „woken“ Diversitätsprogramme betreibt. Damit exportiert die Regierung von Präsident Donald Trump ihren innenpolitischen Kulturkampf zunehmend ins Ausland. Laut mehreren übereinstimmenden Berichten wurden Konzerne, die in den USA aktiv sind oder mit US-Behörden zusammenarbeiten, aufgefordert, darzulegen, inwiefern sie den Executive Order des Präsidenten zur Einschränkung von Diversity-, Equity- und Inclusion-Initiativen (DEI) nachkommen. Sollte ein Unternehmen dem nicht nachkommen, könnten wirtschaftliche Nachteile drohen –...
Der Reiz des Einzelaktieninvestments Die Börse fasziniert – und das besonders die junge Generation. Während klassische Anlegerstrategien oft auf breite Diversifikation und risikoarme Investments setzen, geht der Trend bei jungen Investoren zunehmend in eine andere Richtung: Einzelaktien. Warum aber entscheiden sich immer mehr Anleger gegen ETFs, die eine breite Streuung und vermeintlich geringeres Risiko bieten? Drei junge Investoren geben Einblicke in ihre Motivation und erklären, was sie sich von ihrer Strategie versprechen. Die Suche nach dem Kick und die Hoffnung auf hohe Renditen Der wohl häufigste Grund, warum junge Anleger Einzelaktien den Vorzug geben, ist der Nervenkitzel. "Mit ETFs fühle ich mich zu passiv", sagt Lukas (24), der seit drei Jahren an der Börse aktiv ist. "Ich will nicht einfach nur mein Geld parken, sondern aktiv entscheiden, in welche Unternehmen ich investiere." Diese Haltung teilt auch Anna (28), die sich intensiv mit Wachstumsakti...